
Energieausweis beim Neubau: Was Bauherren wissen müssen
Wer neu baut, muss sich schon während der Bauplanung mit dem Energieausweis beschäftigen, nicht erst beim Einzug. Anders als bei vielen Bestandsgebäuden gibt es beim Neubau keine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden Ausweistypen.
Beim Neubau ist nur der Bedarfsausweis zulässig
Für Neubauten ist ausschließlich der Bedarfsausweis vorgeschrieben, ein Verbrauchsausweis ist nicht möglich, da naturgemäß noch keine Verbrauchsdaten aus zurückliegenden Jahren vorliegen. Der Bedarfsausweis bewertet stattdessen die energetische Qualität von Gebäudehülle und Anlagentechnik rechnerisch, unabhängig vom späteren Nutzerverhalten.
Wann wird er benötigt?
Die Berechnungsgrundlagen für den Energieausweis entstehen in der Regel schon im Rahmen der Bauantragsunterlagen, da die energetischen Nachweise ohnehin Teil der Genehmigungsplanung sind. Ausgestellt und übergeben werden muss der fertige Energieausweis dann unverzüglich nach Fertigstellung des Gebäudes.
Was kostet ein Bedarfsausweis beim Neubau?
Da beim Neubau in der Regel bereits detaillierte Planungsunterlagen vorliegen, lässt sich der Bedarfsausweis meist effizient aus den vorhandenen Bauantragsdaten ableiten. Die üblichen Marktpreise bewegen sich meist zwischen 300 und 500 Euro, abhängig vom Aufwand und Anbieter.
Frühzeitig einplanen lohnt sich
Wer den Energieausweis erst nach Bauabschluss in Angriff nimmt, verliert unnötig Zeit, da dann unter Umständen Unterlagen nachträglich zusammengetragen werden müssen, die während der Planung bereits vorlagen. Besser ist es, den Energieausweis als festen Punkt in die Bauplanung aufzunehmen.
Bedarfsausweis für Ihren Neubau
Die Energieausweis-Zentrale bietet den Bedarfsausweis für Wohngebäude aktuell auf Anfrage an. Schreiben Sie uns gerne eine kurze Nachricht mit den Eckdaten Ihres Bauvorhabens, wir melden uns zeitnah mit einem Angebot.