Energieausweis für Immobilien in Frankfurt am Main: Das müssen Sie wissen
Frankfurt am Main ist als Sitz der Europäischen Zentralbank und zahlreicher internationaler Banken eine der Städte Deutschlands mit dem höchsten Anteil internationaler Fachkräfte. Viele von ihnen kaufen oder mieten hier eine Wohnung, sei es im Nordend, in Sachsenhausen oder in einem der Hochhäuser im Bankenviertel. Vor jedem Verkauf und jeder Neuvermietung schreibt das Gebäudeenergiegesetz (GEG) einen gültigen Energieausweis vor.
Wann brauchen Sie einen Energieausweis in Frankfurt?
Spätestens bei der Besichtigung muss der Energieausweis vorliegen, außerdem gehören die Kennwerte bereits in die Immobilienanzeige. Das betrifft Eigentumswohnungen genauso wie Einfamilienhäuser.
Frankfurts Gebäudebestand: viel Nachkriegsarchitektur
Frankfurt wurde im Zweiten Weltkrieg stark zerstört, entsprechend prägen Bauten der 1950er- bis 1970er-Jahre viele Wohnviertel, ergänzt durch moderne Hochhausprojekte im Europaviertel oder am Mainufer. Für kleinere Wohngebäude, die vor 1977 gebaut und seither nicht umfassend saniert wurden, ist der detailliertere Bedarfsausweis statt des Verbrauchsausweises vorgeschrieben.
Eigentumswohnung in einem Frankfurter Mehrfamilienhaus
Bei einer einzelnen Eigentumswohnung gilt der Energieausweis für das gesamte Gebäude. Existiert bereits ein gültiger Ausweis, etwa über die Hausverwaltung, kann dieser einfach mitverwendet werden.
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